● GPU Chip-Level Reparatur
Defekte RTX 3000, 4000 und 5000 Grafikkarten – professionell repariert auf Chip-Ebene. Kein Reballing, kein Reflow, sondern gezielter Austausch defekter Bauteile. Deutschlandweit per Versand.
Eine defekte Grafikkarte bedeutet nicht, dass sie wertlos ist. In den meisten Fällen ist nur ein einzelnes Bauteil auf der Platine defekt – ein MOSFET, ein Speicherchip oder ein Spannungsregler. Diese winzigen Komponenten lassen sich gezielt austauschen, und die Karte funktioniert wieder wie am ersten Tag.
Kurz zusammengefasst: Eine Chip-Level Reparatur kostet typischerweise 15–25 % des Neupreises einer Grafikkarte. Bei einer RTX 4080, die neu rund 1.000 € kostet, zahlen Sie für die Reparatur ab 150 €. Das ist wirtschaftlich fast immer sinnvoll – besonders bei aktuellen Karten, die noch jahrelang leistungsfähig sind.
Bei PCB-WERKE reparieren wir ausschließlich auf Komponentenebene. Das heißt: Wir identifizieren den defekten Chip mit professionellem Diagnoseequipment – Oszilloskop, Thermalkamera, Kurzschluss-Injektor – und tauschen genau die Komponente aus, die ausgefallen ist. Keine Workarounds, keine temporären Lösungen.
Wir reparieren alle aktuellen NVIDIA GeForce RTX Modelle – unabhängig vom Kühlerhersteller. Ob ASUS ROG Strix, MSI Gaming X, Gigabyte Aorus, Palit GameRock, Zotac Trinity oder Inno3D: Die Platine darunter stammt in den meisten Fällen vom selben Referenzdesign, und die typischen Defekte sind identisch.
GPU-Defekte äußern sich auf sehr unterschiedliche Weise. Manche Symptome sehen dramatisch aus, haben aber eine einfache Ursache. Andere wirken harmlos, deuten aber auf einen ernsteren Schaden hin. Hier sind die häufigsten Probleme, die wir bei eingesendeten NVIDIA Karten diagnostizieren:
Lüfter drehen, aber Monitor bleibt schwarz. Häufig defekte MOSFETs in der Spannungsversorgung oder ausgefallener VRAM.
Bunte Streifen, Flecken oder Pixelfehler. Fast immer verursacht durch defekte VRAM-Speicherchips (GDDR6/GDDR6X).
PC stürzt ab oder friert ein bei Spielen oder Benchmarks. Typisch für defekte MOSFETs oder unzureichende Spannungsversorgung.
Windows erkennt die Karte, meldet aber „Fehler 43". Kann auf defekten VRAM, fehlerhafte Firmware oder Hardware-Schaden hinweisen.
Geschmolzener 12VHPWR-Stecker (RTX 4000/5000) oder verbrannte 8-Pin-Buchse. Beschädigt oft die Spannungsversorgung auf der Platine.
Spontane Neustarts oder Bluescreens (BSOD) während GPU-intensiver Aufgaben. Oft Kurzschlüsse oder thermische Probleme auf der Platine.
Wichtig: Zeigt Ihre Grafikkarte eines dieser Symptome, sollten Sie sie möglichst bald abschalten. Weiterbetrieb kann einen kleinen, reparierbaren Schaden zu einem größeren machen – etwa wenn ein einzelner defekter MOSFET die umliegenden Bauteile mit in den Tod reißt.
Im Internet kursieren viele Begriffe: Reballing, Reflow, Backofen-Methode. Keine davon ist eine echte Reparatur. Beim Reflow werden lediglich bestehende Lötverbindungen aufgeschmolzen – ein temporärer Fix, der nach Wochen oder Monaten erneut ausfällt. Reballing ersetzt die Lotkugeln unter einem Chip, behebt aber nicht den eigentlichen Defekt.
Bei PCB-WERKE diagnostizieren wir den tatsächlichen Fehler. Wir messen jede relevante Spannung, lokalisieren Kurzschlüsse mit einem Kurzschluss-Injektor und einer Thermalkamera, und tauschen gezielt das defekte Bauteil aus. So wird nicht das Symptom behandelt, sondern die Ursache behoben.
Professionelle Board-Level-Diagnose erfordert spezialisiertes Equipment. Wir arbeiten mit einer IR-Thermalkamera zur Lokalisierung von Kurzschlüssen, einem Labornetzteil für kontrollierte Spannungsversorgung, Oszilloskop für Signalanalyse, und Boardview-Dateien die uns die exakte Position jedes Bauteils auf der Platine zeigen. Dazu kommen Heißluft-Lötstation und BGA-Rework-Station für den Austausch von Chips.
Beschreiben Sie den Defekt über unser Kontaktformular. Sie erhalten ein kostenloses DHL-Versandlabel und senden die Karte sicher verpackt ein.
Wir untersuchen die Karte und identifizieren den Defekt. Sie erhalten einen detaillierten Kostenvoranschlag mit der Beschreibung des Problems und den Reparaturkosten.
Nach Ihrer Zustimmung führen wir die Reparatur durch. Defekte Bauteile werden durch hochwertige Ersatzteile ersetzt. Die Karte wird anschließend einem Stresstest unterzogen.
Die reparierte Karte wird sicher verpackt an Sie zurückgeschickt. Sie erhalten 6 Monate Gewährleistung auf die durchgeführte Reparatur.
Diagnosepauschale: 50 € – wird bei Reparatur angerechnet.
RTX 3060 / 3070 / 3080 / 3090: ab 120 €
RTX 4060 / 4070 / 4080 / 4090: ab 150 €
RTX 5060 / 5070 / 5080 / 5090: ab 150 €
Endpreis abhängig vom Defekt. Sie erhalten immer einen Kostenvoranschlag vor der Reparatur. Keine versteckten Kosten.
Die tatsächlichen Kosten hängen vom Umfang des Schadens ab. Ein einzelner defekter MOSFET ist günstiger zu reparieren als mehrere defekte VRAM-Chips. In jedem Fall erhalten Sie vor der Reparatur einen verbindlichen Kostenvoranschlag und entscheiden selbst, ob Sie die Reparatur durchführen lassen möchten.
Bestimmte Modelle sehen wir besonders häufig auf unserem Diagnose-Tisch. Das liegt nicht daran, dass diese Karten schlechter wären, sondern schlicht an ihrer Verbreitung und an bekannten Design-Schwachstellen:
Die Flaggschiffe der RTX 3000 Serie mit 24 GB GDDR6X VRAM sind anfällig für defekte Speicherchips, besonders bei hohen Temperaturen (Mining, Rendering). Wir tauschen einzelne VRAM-Chips ohne die gesamte Karte zu ersetzen. Mehr zur RTX 3000 Reparatur →
Die RTX 4070 Modelle gehören zu den beliebtesten Gaming-Karten und kommen entsprechend häufig zur Reparatur. Typisch sind defekte MOSFETs und Probleme mit der Spannungsversorgung. Mehr zur RTX 4000 Reparatur →
Bei der RTX 4090 sehen wir häufig Schäden durch den 12VHPWR-Stecker – der Anschluss kann bei unzureichendem Kontakt schmelzen und die Spannungsversorgung der Karte beschädigen. Mehr zur RTX 4000 Reparatur →
Die neueste Generation ist leistungsstark, aber auch hier treten die klassischen Defekte auf: MOSFET-Ausfälle, VRAM-Probleme und Spannungsregler-Defekte. Mehr zur RTX 5000 Reparatur →